Was 6,29 kWp im echten Alltag leisten.
Keine Hochglanzprognose, sondern anonymisierte Messwerte eines Privathaushalts im Burgenland: Produktion, Direktverbrauch, Batterie und Netzeinspeisung verständlich erklärt.
Eine kleine Anlage – mit erstaunlich vielen Erkenntnissen.
Die PV-Anlage läuft seit 2021. Zunächst ohne Batteriespeicher, später wurde ein Speicher ergänzt. Gerade dieser reale Umbau macht das Beispiel interessant: Er zeigt, warum produzierte Energie allein noch nicht sagt, wie viel Strombezug tatsächlich vermieden wird.
Die Nennleistung der Module unter standardisierten Bedingungen.
Früher Ertrag am Vormittag, mit einer kleinen Verschiebung Richtung Mittag.
Erst direkter Eigenverbrauch und Einspeisung, später zusätzliches Verschieben in den Abend.
Zwei vollständige Solarjahre – Monat für Monat.
Wähle zuerst das Jahr und danach das Gesamtjahr oder einen einzelnen Monat. Alle Werte und Diagramme aktualisieren sich direkt auf dieser Seite. Die Daten wurden einmalig und anonymisiert aus Solar.web übernommen.
Produktion und Energieverteilung
Die Höhe zeigt die Monatsproduktion, die Farben zeigen die Verwendung.
Gesamtjahr 2024
Wohin ging der Solarstrom?
Verteilung im gesamten Kalenderjahr 2024.
Eigenverbrauch und Einspeisung
Direkt genutzt oder zunächst in die Batterie geladen.
Anteil der Produktion, der ins öffentliche Netz ging.
Netzbezug und Verbrauch
Wie der Haushaltsverbrauch im gesamten Kalenderjahr 2024 gedeckt wurde.
Direktverbrauch, Batterieentladung und Netzbezug zusammen.
Strombezug aus dem öffentlichen Netz.
Anteil des Verbrauchs, den PV und Batterie gedeckt haben.
3.411,65 kWh gingen 2024 und 2025 ins öffentliche Netz.
Die Einspeisung war bereits in der interaktiven Jahresstatistik enthalten. Hier steht sie nochmals gut sichtbar und direkt vergleichbar: Das ist der Solarstrom, der nach Direktverbrauch und Batterieladung übrig blieb.
20,0 % der gesamten PV-Produktion des Jahres.
18,9 % der gesamten PV-Produktion des Jahres.
2025 wurden 8,6 % weniger eingespeist als 2024.
Fast punktgenau zur Ertragsprognose.
Am 4. September 2026 wurden 28,86 kWh produziert. Die Solar.web-Prognose lag bei 28,9 kWh. Sonnenaufgang war um 06:14 Uhr, Sonnenuntergang um 19:27 Uhr.
Vereinfachter Tagesverlauf
Die Darstellung erklärt das Muster der Messkurve: morgens steigende Produktion, tagsüber Laden und Direktverbrauch, danach Versorgung aus der Batterie.
Der Speicher erzeugt keine Energie – er verschiebt sie.
Das ist die wichtigste Erkenntnis: Ein Speicher erhöht nicht die PV-Produktion. Er kann aber mittäglichen Überschuss für Abend und Nacht verfügbar machen und dadurch Netzbezug reduzieren.
PV ohne Batteriespeicher
- Direkter Solarstrom wird sofort genutzt.
- Überschuss wird unmittelbar eingespeist.
- Abends wird häufiger Netzstrom benötigt.
- Hohe Einspeisung bedeutet nicht automatisch hohe Ersparnis.
PV mit Batteriespeicher
- Überschuss kann zeitlich verschoben werden.
- Mehr eigener Solarstrom steht abends bereit.
- Autarkie steigt, sofern Speicher und Verbrauch zusammenpassen.
- Ladeverluste und Anschaffungskosten müssen mitgerechnet werden.
Fünf Kennzahlen, die oft verwechselt werden.
Produktion
Die gesamte von der PV-Anlage erzeugte Energie – unabhängig davon, ob sie genutzt, gespeichert oder eingespeist wurde.
Eigenverbrauch
Der Anteil der PV-Produktion, der im Haushalt bleibt: direkt verbraucht oder zunächst in die Batterie geladen.
Autarkie
Der Anteil des Haushaltsverbrauchs, den PV und Batterie decken. 100 % in einem Moment bedeuten nicht automatisch 100 % im ganzen Jahr.
Netzeinspeisung
Der Teil der PV-Produktion, der nach Direktverbrauch und Batterieladung ins öffentliche Netz fließt.
Netzbezug
Der Strom, den der Haushalt zusätzlich aus dem öffentlichen Netz bezieht. Er ist nicht mit der Einspeisung zu verrechnen.